Fitness- bzw. Aktivitätstracker sind im Trend. Sie helfen euch trotz einem vollen Zeitplan euch fit zu halten, motivieren euch und geben einen Überblick der vollbrachten Leistung. Der Fitbit Flex ist einer dieser Tracker. Was er wirklich kann erfahrt ihr hier…

Dieses Produkt wurde uns kostenfrei vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Unsere Berichte werden stets nach unserem Leitbild verfasst. (Mehr Infos)

Was ist ein Aktivitätstracker?

Ein Aktivitätstracker zeichnet, wie der Name schon sagt, deine Aktivitäten auf. Zu diesen Aktivitäten zählen deine Schritte, die gegangene Strecke, sowie auch die verbrannten Kalorien. So ist es dir später möglich nachzuvollziehen, wie viele Schritte du an einem Tag gegangen bist, welche Strecke du zurückgelegt hast, wann du am aktivsten warst und auch wie lange du sehr aktiv warst.
Zu dem ist es mit dem Fitbit Flex auch möglich deinen Schlaf aufzuzeichnen. So kannst du sehen wie oft du wach warst, wann du wach warst, wie oft du im Tiefschlaf warst und vor allem wie lange du im Tiefschlaf warst.

Lieferumfang

Im Lieferumfang befindet sich natürlich der Tracker selbst und das Armband, in das der Tracker hinein getan wird. Dies wird in zwei verschiedenen Größen (140 – 176 mm und 161 – 209 mm) mitgeliefert. Für die beiden Armbänder wird jedoch nur ein Verschluss mitgeliefert. Ebenso finden wir dann noch das Ladekabel des Trackers. Desweiteren wird eine Bluetooth USB Dongle mitgeliefert, mit dem der Tracker vom Computer aus synchronisiert wird. Eine Anleitung findet man nicht vor, jedoch einen kleinen Zettel der auf die Website verweist. Dort lässt sich die ausführliche Anleitung als PDF Datei herunterladen.

Installation

Zu erst muss der Tracker installiert werden. Dazu öffnen wir unseren Internetbrowser und gehen auf http://www.fitbit.com/de/setup. Dort laden wir uns zuerst die Installationsdatei für den Computer herunter. Diese führen wir dann aus. Wenn das Programm installiert ist, öffnen wir es. Dort werden wir aufgefordert den USB Bluetooth Dongle in den USB Slot zu stecken. Nun müsst ihr bei Fitbit ein Konto erstellen. Mit diesem wird der Tracker dann verknüpft. Solltet ihr bereits ein Konto und einen anderen Fitbit Tracker haben, so solltet ihr wissen, das jedes Konto nur mit einem Tracker verknüpft werden kann. Wollt ihr den anderen weiterhin nutzen so müsst ihr ein zweites Konto eröffnen mit einer anderen E-Mail Adresse. Die Konfigurierung sollte eigentlich von jedem Laien durchgeführt werden können.

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Fitbit App

Mit der Fitbit App hat man den Überblick über all seine Aktivitäten. Sie zeigt dir deine Tagesziele usw. an. Doch die App kann nicht nur deine Aktivität anzeigen. Über die App kannst du z.B. auch deinen Schlafverlauf einsehen. Ebenso bietet die App die Möglichkeit zu notieren, wie viel Wasser du bereits getrunken hast, was du gegessen hast und auch wie viel du von etwas gegessen hast. Du kannst natürlich auch die Statistiken deiner Freunde einsehen. Dies ist sehr motivierend und verhilft dazu mehr Sport zu treiben. Als Motivation bietet Fitbit auch eine Reihe an Badgets, welche du mit der Zeit verliehen bekommst. Eine sehr spannende Funktion ist der lautlose Wecker. Man stellt über die App die Uhrzeit ein und synchronisiert den Flex. Zur eingestellten Uhrzeit beginnt dieser dann zu vibrieren. So kann man z.B. geweckt werden, ohne automatisch den Partner mitzuwecken. Eine besonders wertvolle Funktion ist auch, dass man bei einer Reihe ausgewählter Smartphones und Tablets den Fitbit Flex direkt über das Smartphone und nicht über den mitgelieferten USB Dongle und einen Computer synchronisieren kann. Diese Smartphones und Tablets sind:

  • iPhone 5s
  • iPhone 5c
  • iPhone 5
  • iPhone 4s
  • iPad Air
  • iPad 4
  • iPad 3
  • iPad Mini
  • iPad Mini mit Retina Display
  • iPod Touch (5g)
  • Samsung Galaxy S4
  • Samsung Galaxy S3
  • Samsung Galaxy Note 2
  • Samsung Galaxy Note 10.1

Diese Liste ist momentan noch eher klein. Das ist sehr schade, wir hoffen, dass die Liste bald länger wird. Leider gibt es momentan auch noch keine passende iPad App somit muss die iPhone App auf dem iPad verwendet werden.

Erweiterungsmöglichkeiten

Der Fitbit Flex ist mit sehr vielen Apps kompatible. Um genau zu sein ist er mit 33 Apps (Herstellerangabe) kompatible. So ist der Fitbit Flex auch kompatible zu Endomondo einer sehr bekannten Jogging App. Auch ist der Fitbit Flex kompatible zu LoseIt. So kann man sich mit dem Fitbit nicht nur fit halten sondern auch gezielter abnehmen. Damit diese Zusammenarbeit funktioniert muss der eigene Fitbit Account mit dem Account des anderen Service verknüpft werden. Wie dies funktioniert kannst  du auf der Website von Fitbit nachlesen.

alltag

Design, Verarbeitung & Technik

Das Design des Fitbit Flex ist sehr schlicht aber dennoch sehr modern gehalten. Den Fitbit Flex gibt es zudem in vielen verschiedenen Farben geliefert, darunter z.B. rot, pink, hellblau, schwarz u.a. Die meisten der Farben sind eher helle Töne, so kann der Fitbit besser mit der Kleidung kombiniert werden und sticht nicht so hervor. Außerdem können einzelne Bänder in verschiedenen Farben nachgekauft werden. Der Tracker selbst ist schwarz und wird in das aus Silikon gefertigte Armband eingelegt. Auf Grund des verwendeten Materials ist der Flex sehr bequem am Handgelenk zu tragen. Um zu sehen wie nahe man seinem Tagesziel (z.B. 10.000 Schritte) schon ist, besitzt der Flex eine kleine Anzeige. Um diese zu aktivieren muss man erst zweimal auf den Flex tippen. Dieser erkennt mit dem Gyroskop das Tippen und zeigt nun den Status in Form von LED Punkten an. Jeder durchgehend leuchtende Punkt steht für 20% des Tagesziels. Zeigt der Flex also 3 durchgehened leuchtende Punkte und einen blinkenden Punkt an so bedeutet es, dass wir 60% bereits geschafft haben, aber die 80% noch nicht erreicht haben. Wir befinden uns also irgendwo zwischen 60% und 80%. Der Fitbit Flex kann natürlich auch unter der Dusche getragen werden. Er ist nicht nur Spritzwasser geschützt sondern bis zu 10 Meter komplett wasserdicht. Und das sollte er auch sein, denn wenn es wirklich in Strömen regnet dann hilf der Spritzwasserschutz auch nicht mehr so viel. Der Akku des Flex hält in unserem Test, wie es der Hersteller verspricht gute 5 Tage. Danach muss der Fitbit aufgeladen werden. Dies sollte man laut Hersteller über den Computer tun. Ich beispielsweise nutzte meist mein Macbook und dort sind prinzipiell immer alle USB Anschlüsse belegt. Also versuchte ich den Fitbit mit einem USB Poweradapter an der Steckdose zu laden. Dies funktionierte vorerst sehr gut, doch dann stellten wir fest, dass der Fitbit keine kleine extra Batterie verbaut hat, um die Uhrzeit zu speichern. Der auf 6:30 Uhr gestellte Wecker klingelte bzw. vibrierte nicht! Aber dafür fing der Fitbit Mittags gegen 12:36 Uhr an zu vibrieren. Das ist sehr schade, da ich nun extra meinem Computer laufen lassen muss um den Fitbit zu laden. Leider mussten wir feststellen, das nach einer Weile das Ladekabel einen leichten Wackelkontakt bekam. Der Fitbit Flex lässt sich zwar noch laden jedoch dauert es erst eine Weile, bis man die richtige Position gefunden hat. Dieses Problem hätte man verhindern können, indem man anstatt einen sehr kurzen Ladekabel einen Ladeadapter ohne Kabel entworfen hätte und vielleicht ein kurzes Verlängerungskabel mitgeliefert hätte. Wäre dann das Verlängerungskabel kaputt wäre dies nicht schlimm, da man diese für wenig Geld überall kaufen kann.

Sonderaktion „Schleife gegen Brustkrebs“

Momentan gibt es bei Fitbit eine Sonderaktion. So wird für jeden verkauften pinkfarbenen Fitbit Flex eine Summe von 3,50€ an den Verein „Brustkrebs Deutschland e.V.“ gespendet. Diese Aktion läuft noch bis zum 31. Dezember. Also wenn ihr euch einen Fitbit Flex kaufen wollt und euch der pinkfarbene Flex gefällt kauft doch diesen und unterstützt damit den Verein „Brustkrebs Deutschland e.V.„.

Fazit

Der Fitbit Flex ist prinzipiell ein gutes Gerät vor allem wenn man ein Smartphone hat, welches die Bluetooth Synchronisation unterstützt. Leider haben wir jedoch auch einige Macken feststellen müssen z.B. den Wackelkontakt der nach einer Weile im Ladekabel auftrat. Wir haben gegooglt und niemanden mit ähnlichem Schaden gefunden und hoffe das dies ein Einzelfall bleibt. Deshalb geben wir hierfür keinen Abzug. Ein Minuspunkt ist jedoch, dass die Liste der Smartphones mit Bluetooth Snyc eher klein ist, schade! Was uns auch sehr stört ist, dass das iPad zwar auf dieser Liste steht, es aber keine spezielle iPad App gibt sondern nur eine iPhone App. Auf Grund dessen bekommt der Fitbit Flex von uns 4 von 5 Sternen!

Sternebewertung_Fitbit_Flex