Du suchst ein Lenkrad mit Pedalerie für PC oder PS3, möchtest aber nicht mehr als 50€ ausgeben? Dann könnte das Speedlink Drift O.Z. Racing Wheel genau das richtige für Dich sein. Im TechFire-Test wird das Drift O.Z. auf Herz und Nieren geprüft…

Dieses Produkt wurde uns kostenfrei vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Unsere Berichte werden stets nach unserem Leitbild verfasst. (Mehr Infos)

Erster Eindruck

Das Lenkrad spricht zunächst durch sein Design an, welches ihm gleich eine sportliche Note gibt. Sobald es mit den Pedalen verbunden wurde und man den Treiber von der CD installiert hat, kann es losgehen. Je nach dem, wie alt das gewählte Spiel ist, kann man zwischen DirectInput (rote LED leuchtet) oder XInput (grüne LED leuchtet) wechseln. Der DirectInput-Modus bietet in den Gamecontrollereinstellungen eine Vielzahl von feinen Einstellungsmöglichkeiten über Lenkempfindlichkeit, Pedalempfindlichkeit oder Vibrationsstärke. Dieser ist somit für Rennsimulationen geeignet. Im XInput-Modus, der für fahrerisch weniger realistische Spiele gedacht sein dürfte, gibt es dagegen weniger Präzision: Die Deadzone des Lenkrads reicht bis ca. 15°, sodass ruckartige, starke Lenkbewegungen besser möglich sind.

Verarbeitung

Das Lenkrad an sich ist – wie die meisten Speedlink-Produkte – gut verarbeitet. Einziges Manko: es schleift bei stärkeren Lenkbewegungen ab und zu an der Verbindung zum Standfuß. Das Lenkrad, sowie der Schalthebel sind griffig beschichtet, sodass man präzise damit fahren kann. Die Pedale sind etwas einfacher ausgeführt: Man kann eine geriffelte Platte zum Aufstellen der Fersen ausklappen. Schade ist, dass der Widerstand von Gas- und Bremspedal gleich ist. Die Verkleidungen liegen an beiden Teilen gut an und weisen keine Unterschiede im Spaltmaß oder Kanten auf.

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Wichtige Merkmale

  • Anschluss am PC über USB
  • Verbindungskabel zwischen Lenkrad und Pedalen
  • DirectInput- und XInput-Modus
  • Lieferumfang: Lenkrad, Pedale, Treiber-CD, Kurzanleitung
  • Befestigung mit Saugnäpfen

Praxistest

Vor der ersten Fahrt wird das Lenkrad auf einer glatten Oberfläche mit den Saugnäpfen angedrückt und hält zunächst gut. Die Pedale lassen sich einfach treten, sollten aber je nach Untergrund wegen des geringen Gewichts noch zusätzlich gegen Wegrutschen gesichert werden. Das Lenkrad an sich hat die für einen PC-Rennlenker typische Größe und die Schaltwippen sind, wie im Motorsport auch, als breite, für 4 Finger erreichbare Klappen ausgeführt. Der Schalthebel für sequentielle Schaltung könnte etwas weiter neben dem Lenkrad sein, er befindet sich dahinter und ist somit beim Fahren etwas schwierig zu erreichen. Wenn man sich eine Weile an die Steuerung gewöhnt hat und die perfekte Einstellung für Force-Feedback und Empfindlichkeit gefunden hat, vermittelt das Drift O.Z. ein recht realistisches Fahrgefühl.

Etwas schade ist, dass die Saugnäpfe nur auf wirklich glatten Oberflächen halten. Schon bei einer furnierten Tischplatte halten diese nur ca. 5 Minuten. Außerdem sollte man noch erwähnen, dass man nur Rennspiele mit einem realistischen Lenkgefühl spielen kann. Beispielsweise bei Simulationsspielen für LKWs oder Traktoren hat man weniger Gefühl beim Lenken, weil das Lenkrad nur um 90° in jede Richtung gedreht werden kann.

Fazit

Das Speedlink Drift O.Z. Racing Wheel macht in unserem Test einen recht guten Eindruck. Die Einstellungsmöglichkeiten im DirectInput-Modus reichen von sanft bis extrem, die Verarbeitung ist sehr gut und ein realistisches Fahrgefühl kann durch die Einstellungen einfach erreicht werden. Es gibt aber auch Schwächen, wie die Saugnäpfe oder die Lenkschwierigkeiten bei manchen Spielen. Zu haben ist es für ca. 50€. Das Lenkrad ist aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses trotzdem empfehlenswert. Dafür gibt es von TechFire 3,5 Sterne!

 

Weitere Infos über das Speedlink Drift O.Z., sowie andere Speedlink Produkte, gibt es auf der offiziellen Hersteller Homepage. Die Speedlink Produkte können über Alternate und andere Shops erworben werden.