Die Maus ist wohl eindeutig bei Shooter-Liebhabern des Gamers wichtigstes Werkzeug. Aber was bringt einem die beste Maus ohne vernünftiges Mauspad? – Eigentlich nicht viel, denn jede Maus kann nur auf einer optimalen Fläche zuverlässig arbeiten. Nun ist das Speedlink Invictus, ein Gaming Mauspad, auf den Markt gekommen. Wir haben es ausprobiert…

Dieses Produkt wurde uns kostenfrei vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Unsere Berichte werden stets nach unserem Leitbild verfasst. (Mehr Infos)

Aufbau und Verarbeitung

Das Speedlink Invictus Mauspad besteht aus zwei Teilen: dem Rahmen/Halterung und dem Mauspad selbst. Das Mauspad wird im Rahmen platziert und dort festgedrückt. Nun hält es bombenfest und kann nicht mehr herausrutschen. Auch die Halterung verrutscht nicht auf dem Tisch, da diese durch ihre profilierte Gummiunterseite sich auf der aufliegenden Oberfläche fixiert. Im Rahmen ist außerdem vorne eine ganz leichte Erhöhung zu finden. Diese sorgt für eine gesunde Haltung der Hand, da sie somit ergonomisch auf dem Mauspad aufliegt.

Beim Aufbau lässt sich nur ein Nachteil feststellen, denn durch die verarbeitet Aluminiumplatte im Mauspad ist die Flexibilität leicht eingeschränkt. Das Mauspad wird also etwas sperriger beim Transport zu einer LAN-Party. Viel macht dies allerdings nicht aus und ohne die Aluminiumplatte ließe sich die Technik des Wendemauspads wohl nicht realisieren. Daher sehen wird dies nicht so eng.

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Im Gesamtbild ist das Invictus nicht nur intelligent aufgeteilt, sondern auch qualitativ hochwertig verarbeitet. Auch das Design ist überzeugend. Die Hand liegt nach mehreren Stunden noch bequem auf und nimmt eine gesündere Haltung ein als auf einem Billig-Mauspad. Außerdem gleitet die Maus locker und schnell über das Mauspad. Mehr dazu unter dem Punkt Besonderheiten.

Eigenschaften

  • Beidseitig verwendbar für alle Gaming-Ansprüche
  • Rutschfeste Basis
  • Handgelenkauflage
  • Zwei Seiten für optimale Kontrolle und maximale Geschwindigkeit
  • Kompatibel mit allen optischen und Laser-Maussensoren mit bis zu 13.900dpi
  • Einsetzbar für Ultra-High-Sense- oder Low-Sense-Gaming
  • Gleitoptimierte Polymer-Oberfläche für minimalen Widerstand
  • Kunststoff-ummantelter Aluminium-Kern für zusätzliche Stabilität
  • Optimale Ergonomie dank geringer Höhe
  • Druckresistent dank Mauspad-Unterlage mit präziser, bündiger Einfassung
  • Maße: 300 × 215 × 5mm (B × T × H)

Besonderheiten

Wie der Name schon verrät, handelt es sich bei dem Invictus um ein Wendemauspad. Doch was bedeutet das eigentlich? Ein Wendemauspad lässt sich umdrehen und ebenfalls von der anderen Seite nutzen. Beim Speedlink Invictus wurde dies besonders intelligent umgesetzt. Das Mauspad lässt sich hierbei nämlich wieder aus der Halterung lösen und umgedreht hereinstecken. Dies ist einfach und schnell erledigt.

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Der Clou dabei: Die eine Seite des Speedlink Invictus ist optimiert für eine maximale Präzision, während die Rückseite auf eine maximale Geschwindigkeit ausgerichtet ist. In der Praxis ist die Präzise Seite beispielsweise beim Spiel eines Shooters sinnvoll, während man als Scharfschütze unterwegs ist und die schnelle Seite, während man sich in der Front bewegt.

Fazit

Für knapp 30€ ist das Speedlink Invictus schon zu haben und die ist es auch eindeutig wert. Der einzige Nachteil ist die etwas eingeschränkte Flexibilität, da sich das Mauspad nicht aufrollen lässt. Allerdings ist dies der Wendemauspad Vorteil, denn sonst würde sich diese nicht so simple realisieren lassen. Daher vergeben wir von TechFire die volle Punktzahl!

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